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Beagle-Typen — Britisch, Amerikanisch und Regionale Varianten


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Der Beagle hat zwei offiziell anerkannte Typen — britisch (FCI-Standard Nr. 161) und amerikanisch (AKC) — sowie mehrere regionale Linien.

Einführung

Der Beagle ist eine faszinierende Rasse, deren Standards in verschiedenen Teilen der Welt leicht variieren. Die wichtigsten kynologischen Organisationen sind sich jedoch vor allem über zwei offiziell anerkannte Typen einig: den britischen (FCI) und den amerikanischen (AKC). Andere regionale Varianten sind Modifikationen dieser beiden.

1. Britischer (englischer) Typ — FCI-Standard Nr. 161

Dieser Typ gilt als die „Originalversion“ und richtet sich nach dem FCI-Standard Nr. 161, Gruppe 6 (Laufhunde), Sektion 1.3.

Körperliche Proportionen:

  • Widerristhöhe: 33 – 40 cm
  • Kräftigerer Körperbau, stärkere Knochen
  • Gerade Rückenlinie, tiefe Brust

Erscheinungsbild:

  • Kopf mittellang, kräftig
  • Ohren lang, am Ende abgerundet, reichen fast bis zur Nasenspitze
  • Stop gut ausgeprägt
  • Fell dicht, kurz

Wesen:
In der britischen Tradition wird der Beagle vor allem für die Meutejagd gezüchtet. Der FCI-Standard beschreibt ihn als „fröhlich, ausgeglichen, mutig, sehr aktiv, ausdauernd und entschlossen“.

2. Amerikanischer Typ — AKC-Standard

American Kennel Club (AKC) anerkennt den Beagle in zwei Größenvarianten:

  • Under 13 inches (unter 33 cm)
  • 13 to 15 inches (33 – 38 cm)

Beagle, die größer als 15 Zoll sind, werden beim AKC von Ausstellungen ausgeschlossen.

Körperliche Proportionen und Erscheinungsbild:

  • Leichterer, athletischerer Körperbau
  • Längere Beine im Verhältnis zum Körper, schmalerer Kopf
  • Betonung auf Ausstellungseleganz

3. Regionale Linien

Mittel- und Osteuropa

Die Zucht basiert auf dem FCI-Standard. Es wird extremen Wert auf Arbeitsprüfungen gelegt — Schweißprüfungen für Laufhunde (BZH), Wasserarbeitsprüfungen. Falco aus unserem Zwinger ist ein erfolgreicher Absolvent der BZH.

Australien

Aufgrund von Quarantänegesetzen entstanden hier stabile Linien, die als eine Kombination aus „britischer Kraft und amerikanischer Eleganz" beschrieben werden.

4. Pocket Beagle und Kerry Beagle — ein weit verbreitetes Missverständnis

Pocket Beagle (historisch)

Eine Miniaturversion (~9 Zoll / 23 cm), die im 14.–19. Jahrhundert in England gezüchtet wurde und so klein war, dass sie in die Tasche einer Jagdweste passte („glove beagle"). Königin Elisabeth I. soll 18 solcher Miniatur-Beagles gehalten haben.

Heute wird der Pocket Beagle von keinem der großen kynologischen Verbände (FCI, AKC, KC) anerkannt. Es gibt einen inoffiziellen „Olde English Pocket Beagle", der seit den 1980er Jahren in den USA gezüchtet wird, aber es handelt sich um eine Miniaturisierung mit häufigen gesundheitlichen Problemen.

Kerry Beagle — eine eigenständige Rasse

Kerry Beagle ist eine eigenständige irische Rasse, die viel älter und größer ist (56 – 66 cm). Sie wird für die Hirschjagd eingesetzt. Genetisch steht sie dem Foxhound näher als dem klassischen Beagle. Sie wird nur aufgrund ihres Namens mit dem Beagle verwechselt.

Vergleichstabelle

MerkmalBritisch (FCI #161)Amerikanisch (AKC)
Größe33 – 40 cm2 Varianten: unter 33 cm; 33 – 38 cm
KörperbauRobusterAthletisch, leichter
KopfKräftigerSchmaler, feiner
OhrenReichen bis zur NasenspitzeEtwas kürzer
Primärer FokusMeutearbeit / AusstellungenAusstellungen / Begleithund

Was das für Züchter und Welpeninteressenten bedeutet

In der Tschechischen Republik (und der gesamten EU) ist der britische Typ nach FCI Nr. 161 relevant. Wenn Sie einen Welpen mit ČMKU-Ahnentafel kaufen, erhalten Sie den FCI-Typ.

In der Zuchtstätte Dukes of the South züchten wir rein nach dem FCI-Standard, mit Schwerpunkt auf Arbeitsleistungen (Falco hat die BZH-Prüfung abgelegt) und einem ausgeglichenen Familiencharakter — „fit for function".

Quellen